Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
Vor Jahrtausenden schon kannte man in China eine medizinische Betreuungsform, deren höchstes Ziel es war, die Menschen durch Ratschläge und Vorsorge bis ins hohe Alter gesund und voller Lebenskraft zu erhalten. Die Behandlung von Krankheiten stand für die Leibärzte wohlhabender Familien erst an zweiter Stelle. Denn die Ärzte wurden nur dann fürstlich entlöhnt, wenn die Familienmitglieder gesund blieben. Bei Krankheit wurde die Bezahlung ausgesetzt! So entwickelte sich ein sehr differenziertes Diagnose- und Therapiesystem: eine spezielle Puls- und Zungen-Diagnostik, Akupunktur, die Behandlung mit Heilpflanzen sowie Qi Gong (Kurse >).

Grundsätzlich sind fast alle Erkrankungen mit den Methoden der TCM behandelbar; besonders gute Ergebnisse zeigen sich bei funktionellen Beschwerden. Dank der TCM-spezifischen Diagnostik, zum Beispiel über den Puls oder die Zunge, ist es auch möglich, Störungen zu erkennen, bevor sie sich zu einer ernsthaften Krankheit entwickeln. Die klassische TCM-Behandlung beginnt mit einem eingehenden Gespräch, einer Puls- und Zungen-Diagnose sowie einem Tastbefund. Dies führt zu einer eigenständigen TCM-Diagnose. Dieses umfassende Verfahren erlaubt es gleichzeitig, Tendenzen und Krankheits-Dispositionen zu erkennen und mit zu behandeln.


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